BBC bringt eigenen Sprachassistenten im nächsten Jahr auf den Markt

BBC bringt eigenen Sprachassistenten im nächsten Jahr auf den Markt

BBC hat bestätigt, dass das Unternehmen im kommenden Jahr ihren eigenen Sprachassistenten auf den Markt bringen will.
Der Sprachassistent wird allerdings nicht mit einem neuen Smart Speaker zusammen gelauncht, sondern er wird ein Plattformunabhängiger Assistent sein. Dementsprechend wird “Beeb”, so der Name des Assistenten, auf allen Smart Speakern, TVs und Handy funktionieren.

Bedenken an dem neuen Voice Assistant

Analyist Ben Wood, von CCS Insight, hat jedoch seine Zweifel, dass BBC Schwierigkeiten haben wird sich gegen die tech Giganten Amazon, Google und Apple durchzusetzen oder zu bestehen. So hat Amazon allein bereits 35% der Markanteile im Bereich Smart Speaker. Diese Fimen hätten schlichtweg deutlich mehr Kapital um die Probleme zu beheben, welche sich auf dem Weg stellen.

Und auch am sogenannten wake-word “Beeb” äußert er Kritik:
„Typically voice assistants use a multi-syllable word or phrase such as Alexa or Hey Google to ensure accurate identification. I fear Beeb might end up being unreliable,“

Aber es hat natürlich auch sein Gründe warum der Voice Assistent unabhängig von den Smart Speackern sein wird. Denn BBC will nicht durch Andere in Ihren Möglichkeiten gehemmt werden:
“experiment with new programmes, features and experiences without someone else’s permission to build it in a certain way.” Außerdem habe das wake-word bei allen Test wunderbar funktioniert.

Weiter sagt er:
„Much like we did with BBC iPlayer, we want to make sure everyone can benefit from this new technology, and bring people exciting new content, programmes and services – in a trusted, easy-to-use way,“

Auch Mark Tluszcz, co-Founder und CEO von mangrove Capital Partners, fügte ein wichtigen Punkt hinzu und wies darauf hin, dass Google, Amazon und Apple auch als Medien Unternehmen in direkten Konkurrenz zu BBC stehen: “Voice technology represents a major platform and interface shift so it makes the BBC highly susceptible to disruption by the likes of Amazon, Apple and Google, all of which have aggressive plans in the media industry,” und das nun auch andere Firmen sich Gedanken machen müssen, ob ein einfach Skill oder eine Action ausreichend sind: “Every company will need to rethink how it interacts with its audience. It is not just about adapting SEO efforts and owning Alexa Skills or Google Actions.”

 

Bereits zuvor hatte die BBC Content von verschiedenen Third Party Services genommen, wie die Podcasts von allen Google Produkten und die radio stations von Tuneln, da diese Ihnen nicht genügend Daten zur Verfügung stellen konnten, um es weiterzuentwickeln. 

Nun hat man mit dem eigenen Voice Assistenten zwar das Daten Problem gelöst, nur werden nun neue Probleme auf sie zukommen. 

 

 

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